Warum in Korea so viel seltener Haare verloren gehen als in Deutschland
Rund 14 Prozent gegen rund 41 Prozent. Gleiche Färbungen, gleiches Styling, gleicher Stress. Der Unterschied liegt in einer Gewohnheit, die in Korea seit Jahrhunderten zur Kopfhautpflege gehört und die hier kaum jemand kennt.
Ein Land, in dem Haarausfall die Ausnahme ist
In einer klinischen Untersuchung an über 5.000 Männern in Korea lag der Anteil mit hormonell bedingtem Haarausfall bei 14,1 Prozent, in den Zwanzigern bei 2,3 Prozent. In Deutschland liegt der Anteil laut einer Befragung von 2025 bei rund 41 Prozent. Zwei verschiedene Methoden, deshalb nur als Größenordnung vergleichbar. Aber die Richtung ist eindeutig.
Der erste Reflex ist immer derselbe: Genetik. Die spielt eine Rolle, das bestreitet niemand. Aber sie erklärt nicht, warum in Korea die Kopfhaut seit Jahrhunderten anders behandelt wird als hier. Schon die Ärzte der Joseon-Zeit trugen pflanzliche Ölmischungen direkt auf die Kopfhaut auf. Bis heute gehört Kopfhautpflege mit Öl in Korea zur normalen Routine, so selbstverständlich wie hier das Zähneputzen.
Hier passiert das Gegenteil. Shampoo, das nach zwei Minuten ausgespült wird. Kapseln, die die Kopfhaut nie direkt erreichen. Schäume, die eine Stelle treffen. Alles auf schnell gebaut, nichts auf bleiben.
- Öl statt Schaum: Pflanzliche Öle werden direkt auf die Kopfhaut aufgetragen, einmassiert und bleiben dort.
- Regelmäßig statt einmal: Kopfhautpflege ist Gewohnheit, nicht Notfallmaßnahme, wenn der Ansatz schon dünn ist.
- Vorbeugen statt reparieren: Die Wurzel wird versorgt, bevor sie schrumpft. Deshalb fangen viele dort in den Zwanzigern an.
Was die koreanische Gewohnheit heute belegt macht
An der Haarwurzel laufen drei Dinge gleichzeitig: DHT lässt die Wurzel bei hormonell bedingtem Haarausfall Zyklus für Zyklus schrumpfen. Die Wurzel braucht Nährstoffe. Und die Kopfhaut muss durchblutet sein, damit etwas ankommt. Für alle drei Stellen gibt es heute Öle mit Studien, und für alle drei gilt: Sie müssen auf der Kopfhaut bleiben, um zu wirken.

- 14 kaltgepresste Bio-Öle, aufeinander abgestimmt, in einer Flasche
- Kürbiskern gegen die Umwandlung zu DHT, Rosmarin und Schwarzkümmel für Haarzahl und Dichte
- Einzeln gekauft über 130 Euro, hier ein Preis
- Laborgeprüft, hergestellt in Deutschland, 30 Tage Rückgaberecht
Eine Firma aus Deutschland hat genau diese Öle in eine Flasche gepackt. Nicht als Versprechen, sondern als das, was in Korea seit Jahrhunderten Gewohnheit ist: Öl auf die Kopfhaut, regelmäßig, mit Ölen, für die es heute Daten gibt.
Das Video sagt, Shampoos und Medikamente machten es nur schlimmer. So pauschal stimmt das nicht: Shampoo macht nichts schlimmer, es macht nur nichts, weil es nach zwei Minuten im Abfluss ist. Und bei Minoxidil steht die Sache mit dem vorübergehend verstärkten Ausfall in der Packungsbeilage. Der Punkt ist ein anderer: Was nicht auf der Kopfhaut bleibt, kann die Wurzel nicht versorgen. Öl bleibt.
Nicht behaupten. Zeigen.
Studien sind das eine. Das andere sind Menschen hier, die die Gewohnheit übernommen haben.


Die Routine ist simpel. Drei Mal die Woche.
In Korea ist es Gewohnheit, hier wird es eine: ein paar Tropfen am Abend auf die Kopfhaut, mindestens eine Stunde einwirken lassen, besser über Nacht, bei Bedarf morgens waschen. Keine fettigen Haare, weil das Öl nie in die Längen kommt.
- Auftragen. Ein paar Tropfen direkt auf die Kopfhaut, an Ansatz, Scheitel oder Ecken. Nicht in die Längen.
- Einmassieren. Eine Minute mit den Fingerspitzen, das bringt die Öle an die Wurzel.
- Einwirken lassen. Mindestens eine Stunde, je länger desto besser, am besten über Nacht. Danach bei Bedarf normal waschen. Keine fettigen Haare, kein Geruch am Tag.
Im Video kommt erst der Derma-Roller, dann das Öl. Auf der Produktseite steht es anders, und so empfehlen wir es: Der Roller an den Tagen ohne Öl, zwei bis drei Mal die Woche über die dünnen Stellen, dann nimmt die Kopfhaut die Öle noch besser auf. Der Roller ist separat erhältlich. Das Öl allein ist die Basis.

Was du dich jetzt fragst
Ist das nicht einfach Genetik? In Korea sind die Gene anders.
Woher kommen die 14 und die 41 Prozent?
Kann ich nicht einfach Kamelienöl nehmen wie in Korea?
Werden die Haare davon fettig?
Wie lange dauert es, bis ich etwas sehe?
Ist das auch für Frauen?
Was ist, wenn es bei mir nicht wirkt?
Wann sollte ich es lieber lassen?

Die Wurzeln, die heute noch Flaum bilden, warten nicht. Du kannst heute Abend anfangen. Und wenn es nicht zu dir passt, schickst du es innerhalb von 30 Tagen zurück.
Jetzt das Bio-Haaröl holenVersand in 1 bis 3 Tagen · 30 Tage Rückgaberecht- Paik et al. 2001, Br J Dermatol, PMID 11453914: Klinische Untersuchung an über 5.000 koreanischen Männern: hormonell bedingter Haarausfall bei 14,1 Prozent, in den Zwanzigern 2,3 Prozent.
- Medihair 2025, Online-Befragung, n = 4.284: Anteil der Männer mit Haarausfall in Deutschland: 41,5 Prozent.
- Panahi et al. 2015, PMID 25842469: Rosmarinöl: signifikant erhöhte Haarzahl nach sechs Monaten in einer randomisierten Vergleichsstudie mit Minoxidil 2 %.
- Cho et al. 2014, PMCID PMC4017725: Kürbiskernöl: Hinweise auf DHT-hemmende Wirkung, mehr Haare nach 24 Wochen gegenüber Placebo.
- Rossi et al. 2013: Schwarzkümmelöl: verbesserte Haardichte in einer Pilotstudie.
- Hay et al. 1998, PMID 9828867: Lavendelöl: beruhigende Wirkung auf die Kopfhaut.
- Oh et al. 2014, PMID 25584150: Pfefferminzöl: Förderung der Durchblutung im Tiermodell.
- Packungsbeilage Minoxidil (Regaine): Zwei bis sechs Wochen nach Beginn kann es vorübergehend zu verstärktem Haarausfall kommen; nach Absetzen kann sich der ursprüngliche Zustand innerhalb weniger Monate wieder einstellen.
- Herausgeber dieser Seite ist Seifenfreund, eine Marke für Naturkosmetik aus Deutschland. Das Premium BIO Haaröl Wachstum+ ist ein Kosmetikprodukt zur Pflege von Kopfhaut und Haar. Die Zahlen zu Korea und Deutschland stammen aus unterschiedlichen Erhebungen unter Männern (klinische Untersuchung beziehungsweise Online-Befragung) und sind nur als Größenordnung vergleichbar. Aussagen zu Medikamenten beziehen sich auf deren Packungsbeilage und sind keine medizinische Beratung. Bewertungsstand: September 2026.